Nein, ich habe diverse Software entwickelt, um uDMX mit möglichst vielen Programmen nutzbar zu machen, verkaufe aber nicht die Hardware dazu. (Natürlich gibt es immer Angebote, die man nicht ablehnen kann ;-)) aber für so ein Angebot bekommt Ihr dann auch andere professionelle Hardware ...
Ich selbst habe keines der beiden Betriebssysteme und muss mich daher auf die Anleitungen im Netz verlassen:
http://sourceforge.net/projects/libusb-win32/forums/forum/266688/topic/3536300
http://www.ipodtouchfans.com/forums/showthread.php?t=148985
http://ipod2g.info/blog/2009/03/new-libusb-tutorial-for-vista-64.html
Auch als Anleitungsvideo
http://www.youtube.com/watch?v=Ao85EKWZk2M
Zumindestens bei einem uDMX Nutzer hat diese Anleitung wunderbar geholfen
Die originale Firmware gibt es beim Erfinder des uDMX . Ich habe aber mittlerweile diese Firmware erweitert. Die bekommt ihr hier .Der Link zur Firmware lädt ein Archiv herunter. Im Unterverzeichnis Sources / Firmware / default findet Ihr die uDMX.hex. Die muss auf den Atmel übertragen werden.
Der Schaltplan ist in der Datei uDMX_mod.zip enthalten. In dem folgenden Artikel ist beschrieben, wie man aus den Eagle-Dateien eine Stückliste erstellen kann.
Grundsätzlich orientiert sich die uDMX Firmware an den Minimalzeiten des vorgegebenen Timings für DMX ( vgl DMX was ist das ? ) Es gibt aber einige Geräte, die mit den minimalen Zeiten nicht korrekt arbeiten. In der aktuellen Software uDMXArtnet lässt sich die Reset / Break Zeit zwischen 88µs und 170 µs, die Mark Zeit zwischen 8 µs und 170 µs einstellen. Hier gilt: Probieren geht über studieren ;-)
Orikson hat den uDMX mod nachgebaut und dabei den 6N137 eingesetzt. Schaltplan und Bestückung hat er mir freundlicherweise zum Download zur Verfügung gestellt. Die aktuellste Version findet Ihr hier (VORSICHT: reichlich Werbung auf der Seite ! )
Eine Version ganz ohne Optokoppler findet Ihr hier (VORSICHT: höheres Risiko eines Rechnerverlusts ! ).
Das Original-uDMX ist eine SMD-Variante. Wenn der Chip verlötet ist, kann er nur noch über den Bootloader mit neuer Firmware programmiert werden. Wenn Ihr den ATMega8 - wie ich - in einen Sockel steckt, wird der Bootloader nicht benötigt. Ihr könnt den ATMega8 jederzeit entfernen und neue Firmware im Programmiergerät aufspielen.
Wenn kein echter Hardwarefehler vorliegt, habt ihr vielleicht das Fuse-Bit BODLEVEL nicht richtig gesetzt. Da uDMX mit nur 3,3 Volt betrieben wird, muss BODLEVEL = 1 sein.
Screenshot von allen Fuse-Bits für uDMX im PonyProg:

Mit der hier veröffentlichten Firmware und dem Programm uDMXArtnet können prinzipiell beliebig viele uDMX an einen Rechner angeschlossen werden.
In der Firmware muss jeweils eine eindeutige Seriennummer vorgegeben werden, d.h. die Firmware muss x mal compiliert werden. Dann wird auf jedes uDMX eine eigene Firmware (eigene Seriennummer) kopiert. Jetzt wird das Programm uDMXArtnet x fach aufgerufen und zwar jeweils mit der Seriennummer als Startparameter:
uDMXArtnet -s <seriennummer>
Das Programm uDMXArtnet legt für jede Seriennummer eine eigene Konfiguration an. So kann jedem uDMX z.B. ein anderes DMX-Universum zugeordnet werden
Ja, ein Programmierbeispiel (VB) findet ihr hier.
Bei den uDMX Links findet Ihr abgeleitete Entwicklungen und sogar ein Video.